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Bewirtungskosten: Nur Belege sammeln reicht nicht!

Wenn Sie Personen aus geschäftlichem Anlass bewirten, können Sie 70 % der Kosten als Betriebsausgaben abziehen. Dazu müssen Sie die Bewirtungskosten - auch solche in geringer Höhe - einzeln und getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben aufzeichnen. Dem Finanzamt geht es vor allem darum, Ihre betriebliche klar von Ihrer privaten Sphäre abzugrenzen.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat zusammengefasst, wie Sie Ihrer Aufzeichnungspflicht genügen können: Halten Sie Bewirtungskosten

  • jeweils von Anfang an,
  • fortlaufend und zeitnah,
  • gesondert von sonstigen Betriebsausgaben
  • schriftlich fest. Nur so ist die sachlich zutreffende Zuordnung solcher Kosten und die einfache Prüfung ihrer Abziehbarkeit möglich. Für die Gaststättenrechnung selbst ist wichtig, dass es sich um einen maschinellen Ausdruck handelt. Ein Stempel reicht nicht aus!
  • Vorsicht: Das Finanzamt muss Sie übrigens nicht extra auf das Erfordernis getrennter Aufzeichnungen hinweisen! Kommt es zum Streit, können Sie also die Unterlassung eines solchen Hinweises nicht zu Ihren Gunsten verwerten.

    Die Gefahr besteht allerdings nicht nur darin, dass Sie Ihre Betriebsausgaben nicht abziehen können. Das Finanzamt kann auch den Vorsteuerabzug versagen. Ein Ausschluss des Vorsteuerabzugs selbst aus zutreffenden formalen - ertragsteuerlichen - Gründen ist nach einem neuen Urteil des BFH jedoch unzulässig.